Hochsteigen oder runterfallen?

Die Klassen 1b und 1d haben im Fach BG das «Leiterlispiel» analysiert, selbst Spiele hergestellt und dann natürlich begeistert gespielt.

Wer kennt das Spiel nicht? Würfeln, die Spielfigur zum gewürfelten Feld ziehen und dann bleiben, hochsteigen oder runterfallen. Das Würfelglück alleine entscheidet über den Ausgang des Spiels.

Das Spiel hat seinen Ursprung im Hinduismus ist unter dem Namen «Ryan Chapaud» bekannt: Der Spielplan stellt sinnbildlich das Leben dar, das es zu meistern gilt. Die Leitern stehen für die Tugenden, die einem vorwärtsbringen, die Schlangen stehen für das Lasterhafte, die den Weg zum Ziel verlängern.

Das erste Spielbrett wurde dann 1893 in England patentiert und ist noch heute im englischsprachigen Raum unter «Snakes and Ladders» bekannt. Auf den englischen Spielbrettern finden sich heute noch die Schlangen und Leitern.

Im deutschsprachigen Raum finden sich seit 1921 verschieden gestaltete Spielbretter, nebst den Schlangen und Leitern tauchen vielerlei Motive wie Rutschen, Eisenbahnen, Zirkusseile, Springbrunnen, Velos und viele weitere auf.

Dies macht es gestalterisch für den BG-Unterricht interessant! Die Lernenden der Klassen 1b und 1d haben im Herbstsemester im Unterricht verschiedene Spiele in Gruppen gespielt und analysiert und schliesslich über mehrere Wochen ein Leiterspiel zum Thema Dschungel, Wald oder Unterwasserwelt geplant und mit Acryl ausgearbeitet.

Zum Schluss haben die Lernenden ihre Leiterlispiele natürlich ausprobiert und mit grosser Begeisterung gespielt!

Karin Kurzmeyer, BG-Lehrerin